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Ein paar Tips zur Vorbereitung zum Besuch beim Kinderarzt:

Wann zum Arzt?

  • Starken Schmerzen?
  • Erbrechen oder Durchfall?
  • Quälender Husten und hohes Fieber?
  • Ungewöhnliches Verhalten mit getrübtem Bewußtsein?

    Dann heißt es, ab zum Kinderarzt. Wenn Sie dann das Kindervorsorgeheft – das gelbe U-Heft – nicht dabei haben, kein Problem.  Bei einem Erstkontaktwäre es aber durchaus sinnvoll.

Was mitbringen zum Arzt?

Bitte bringen Sie zu allen persönlichen Kontakten folgende Unterlagen mit:

  • Krankenkassenkarte
  • Kindervorsorgeheft (U-Heft)
  • Impf- bzw. Allergieausweis
  • Vorbefunde, falls vorhanden

 

Wer seinen Besuch bei uns wirklich gut vorbereiten will, dem helfen die folgenden Tips:

Gut vorbereitet zum Kinderarzt:

Je besser Sie selbst auf den Besuch bei der Kinderärztin vorbereitet sind, umso größer sind die Chancen, dass der Aufenthalt in der Praxis auch gut verläuft. Besonders wichtig ist die konstante Betreuung Ihres Kindes durch seine Kinderärztin/seinen Kinderarzt. Ein häufiger Arztwechsel ist nicht ratsam, da sich das Kind immer wieder auf eine neue Umgebung einstellen muss. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Ärztin und Kind oder Jugendlichem als Patient ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Wie Sie  insbesondere Ihr jüngeres Kind auf den Arztbesuch vorbereiten können:

Vertrautes macht weniger Angst. „Proben" Sie daher den Praxisbesuch, zum Beispiel mithilfe eines Spielzeug-Arztkoffers.Versprechen Sie nicht zu viel! Sagen Sie Ihrem Kind nicht, die Behandlung sei völlig schmerzlos, wenn Sie wissen, dass dies nicht zutreffen wird. Bleiben Sie bei der Wahrheit.Zeigen Sie in einer unangenehmen Situation bei der Ärztin/beim Arzt (z.B. Impfung), dass Sie diese Untersuchung oder Impfung für notwendig und wichtig halten. Sagen Sie Ihrem Kind, dass dies nun einmal sein muss und Sie die Situation gemeinsam mit ihm durchstehen.

Worauf Sie vor dem Arztbesuch noch achten sollten:

  • Wählen Sie Kinderbekleidung, die sich leicht aus- und wieder anziehen lässt.
  • Nehmen Sie Ersatzkleidung und Windeln mit.
  • Packen Sie das Lieblingsspielzeug oder -buch Ihres Kindes ein.
  • Ist Ihr Kind akut erkrankt, notieren Sie zu Hause, welche Symptome es hat und wie lange diese bereits bestehen.
  • Notieren Sie alle Fragen rund um die Krankheit oder Untersuchung Ihres Kindes. So vergessen Sie während des Arztbesuches nichts.
  • Braucht Ihr Kind eine schnelle Behandlung – etwa wegen hohen Fiebers oder starker Schmerzen –, ist es empfehlenswert, direkt die behandelnde Ärztin aufzusuchen und es nicht aufzuschieben.
  • Informieren Sie die Sprechstundenhilfe an der Anmeldung bitte auch, wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eine ansteckende Krankheit (z.B. auch Ausschläge) hat. So kann Sorge getragen werden, dass andere Kinder nicht angesteckt werden.
  • Nimmt Ihr Kind Medikamente ein oder ist es auch bei anderen Ärztinnen/Ärzten in Behandlung, informieren Sie die Kinderärztin darüber.Teilen Sie der Ärztin mit, wenn Ihr Kind an Allergien leidet.